Artikel mit dem Tag "Achtsamkeit"



Flow · 14. September 2019
731 Tage nüchtern
Zwei Jahre. 731 Tage. Wir feiern uns zu selten. Wir sollten uns viel mehr feiern. Wir sollten unserer Nüchternheit mit einem riesengroßen Lächeln auf unserem Gesicht um den Hals fallen und ihr Danke sagen. Danke, danke, danke! Wir sollten uns bei uns selbst bedanken. Danke, dass wir auf uns aufgepasst haben. Danke, dass wir uns achten. Danke, dass wir uns lieben. Danke, dass wir ein offenes Ohr für uns haben und uns in "Selbst - Mitgefühl" üben. Wir sollten uns bei den Menschen bedanken,...
Flow · 25. August 2019
Ich war ein Häufchen Elend. Ich habe keine Sonnenstrahlen mehr gesehen (zumindest nicht mehr sehen wollen) und selbst als sie mein Gesicht berührten, habe ich keine Freude mehr empfunden. Das Einzige, was irgendwie noch existiere - worauf ich mich irgendwie noch verlassen konnte, war der Alkohol. Bis ich mich komplett verlassen fühlte (bis ich mich selbst verlassen habe). Der Alkohol war aber gar nicht der Schuldige - wie ich nun gelernt habe. Schlussendlich habe ich mich doch dafür...
Flow · 07. Juli 2019
alkoholfreie Getränke
Aus heutiger Sicht würde ich tatsächlich ganz frech behaupten, dass allein schon diese Frage ein kleiner Grund zur Sorge sein könnte beziehungsweise einen Gedankengang mehr wert sein sollte. Warum trinken wir denn eigentlich so oft und so viel Alkohol? Alkohol ist doch im Grunde genommen "über"präsent. Wir trinken nach der Arbeit, im Park, mit Freunden, zum Geburtstag, zu Weihnachten, an Feiertagen, an Wochentagen. Gefühlt machen es alle (oder zumindest viele) und wenn wir uns dann die...
Sucht · 10. Juni 2019
No Smoking
Diesen Artikel wollte ich schreiben, wenn ich mir so richtig sicher bin. Also sicher, sicher. 100% sicher, sodass mich kein Kippen - Qualm mehr aus der rauchfreien Bahn werfen kann, sondern der Gestank einer Zigarette mich anwidert und ich schon fast nicht mehr glauben kann, dass ich mir dieses Zeug einmal durch meine Lungen und somit auch durch meinen Körper gejagt habe. Geschafft. Ich bin mir sicher, sicher! Ganz so einfach war es jedoch nicht. Die Story fing Anfang des Jahres an (den...
Flow · 21. April 2019
Feiertage
Weihnachten, Ostern oder Geburtstage zu verbringen, ohne einen einzigen Schluck zu trinken habe ich mir vor 1,5 Jahren überhaupt nicht vorstellen können. Heute kann ich mir gar nicht vorstellen, wie ich die Feiertage mit Alkohol überhaupt überstanden habe. Ich kann mich noch gut an die ganz schlimmen Tage erinnern, an denen ich mich morgens schon gefragt habe, wie ich das eigentlich schaffe? Wie ich dann doch mit spazieren gehe, oder wandern gehe, oder spiele und sogar rede. Eine fette...
Interviews · 06. April 2019
Wie fühlt sich Borderline eigentlich an?
Gesucht habe ich eine Mitstreiterin, eine „Erfahrungsgenossin“. Gefunden habe ich Traveling the Borderline (www.travelingtheborderline.com) und einen Text: „Der Alkohol und ich“, indem Dominique ganz offen über ihre Abhängigkeit schreibt – ein Outing quasi. Sie beschreibt, dass es mit der Depression und der Borderline anders war. Das Outing war in gewisser Weise leichter – anders mit der Sucht. Ganz drastisch formuliert sie: „Burnout zu haben ist 'in' – aber Sucht ist...
Sucht · 24. März 2019
Rückfall
Manche Tage dürfen auch einfach einmal kacke sein. Einfach so. Ohne Grund. Vielleicht auch mit Grund - aber traurig sein ist doch eigentlich auch in Ordnung, oder? Ich glaube wir Menschen tendieren dazu, nur die positiven Gefühle zu wollen. Immer mehr, immer mehr davon. Haben, haben, haben. Und wenn dann mal etwas nicht so läuft und wir Angst haben, oder traurig sind, oder wütend sind - dann wirft uns das aus der Bahn. Dann versuchen wir uns abzulenken, versuchen das ungewollte Gefühl zu...
Flow · 10. März 2019
Schritt für Schritt
4 Säulen sind besser als eine. In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich mein Leben, meine Ziele und Träume in 4 Lebensbereiche unterteilt habe, wie Meditation bei der Verwirklichung hilft und warum manchmal ein einfaches Danke ausreicht, um ein kleines Wunder loszutreten.
Flow · 17. Februar 2019
Leicht wie eine Feder
Loslassen sollte doch eigentlich ganz einfach gehen. In einem Moment auf den nächsten, lasse ich ungeliebte Gewohnheiten, Verhaltensweisen oder was auch immer ziehen. Loslassen ist für mich ein Prozess, der nur in der Stille die Freiheit finden kann.
Flow · 10. Februar 2019
Depression
Dunkle Momente kennt wohl jeder. Momente, in denen wir weder ein noch aus Wissen und die Hoffnung zu schwinden droht. Aber genau in diesen Momenten liegt der Zauber, der Duft des Neuanfangs.

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